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Volta 2026

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Monica Vaccari

Monica Vaccari lebt und arbeitet zwischen Basel und Sardinien. In ihrem künstlerischen Schaffen verbindet sie persönliche Erfahrungen mit universellen Themen wie Identität, Erinnerung, Fürsorge und Transformation. Ausgehend von ihrer Ausbildung in Architektur und ihrer langjährigen Beschäftigung mit Fotografie und Keramik entwickelt sie eine eigenständige bildhauerische Sprache, die von Sensibilität, Materialbewusstsein und einer tiefen Auseinandersetzung mit dem Menschsein geprägt ist.

Im Zentrum ihrer aktuellen Werkserie „Mothers of Peace“ stehen archetypische weibliche Figuren, die Ruhe, Schutz und innere Stärke verkörpern. Mit geschlossenen Augen und einer stillen Präsenz laden sie zu Kontemplation und Reflexion ein. Die reich strukturierten Oberflächen aus keramischen Ornamenten, Spitzen- und Textilmotiven erinnern an überliefertes weibliches Wissen, handwerkliche Traditionen und die Weitergabe von Erfahrungen über Generationen hinweg.

Vaccaris Skulpturen bewegen sich zwischen Fragilität und Widerstandskraft, Spiritualität und Alltagsrealität. Ihre Arbeiten verstehen sich als poetische Erinnerungsräume, in denen Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Durch die Verbindung von Form, Material und Symbolik entstehen Werke von zeitloser Ausdruckskraft, die den Betrachter dazu einladen, über Schutz, Gemeinschaft und die stille Kraft des Menschlichen nachzudenken.

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Eunjin Kim

Die Malerei von Eunjin Kim bewegt sich an der Schnittstelle von bewusster Gestaltung und intuitiver Entdeckung. Ausgehend von den grundlegenden Elementen Farbe und Komposition entwickelt die Künstlerin Bildräume, in denen Formen, Zeichen und visuelle Fragmente scheinbar von selbst entstehen. Ihre Arbeiten laden dazu ein, sich auf das Unsichtbare einzulassen – auf Energie, Licht, Bewegung und die Geschichten, die sich jenseits des unmittelbar Sichtbaren entfalten.

Kims künstlerischer Prozess gleicht einer Suche nach verborgenen Bildern. Während des Malens entdeckt sie Formen, die sich aus der Farbschichtung heraus entwickeln und erst im Verlauf des Arbeitsprozesses sichtbar werden. Linien und bewusst gesetzte Leerstellen spielen dabei eine zentrale Rolle und verweisen auf ihre ostasiatischen Wurzeln. In ihren Werken begegnen sich Intention und Zufall und schaffen Bildwelten, die offen bleiben für individuelle Wahrnehmungen und Interpretationen.

Die in Busan geborene Künstlerin lebt und arbeitet in der Schweiz. Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Malerin leitet sie Aktzeichenkurse an der Visual Art School Basel. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert und befinden sich in öffentlichen sowie privaten Sammlungen. Eunjin Kim versteht Malerei als einen Prozess der inneren Entdeckung – sowohl für die Künstlerin selbst als auch für die Betrachtenden, die eingeladen sind, ihre eigenen Geschichten in den Bildern zu finden.

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Corinne Véya

Corinne Anne Véya verbindet in ihrem künstlerischen Schaffen die archaische Kraft natürlicher Materialien mit einer bemerkenswerten Leichtigkeit der Form. Nach vielen Jahren als Kinder- und Jugendärztin widmet sie sich seit 2022 vollständig der Kunst und arbeitet schwerpunktmässig mit Holz und japanischer Raku-Keramik. Dabei entstehen Werke, die von einer tiefen Verbundenheit zur Natur und einem sensiblen Gespür für Materialität geprägt sind.

Im Zentrum ihrer Arbeit steht der Dialog zwischen Gegensätzen: Aufbau und Reduktion, Fragilität und Stärke, Kontrolle und Zufall. Während ihre keramischen Objekte durch einen langsamen, meditativen Entstehungsprozess wachsen, entstehen die Holzskulpturen durch das schrittweise Herausarbeiten von Form und Transparenz. Die Künstlerin fasziniert insbesondere die Möglichkeit, mit kraftvollen Werkzeugen filigrane, beinahe schwebende Strukturen zu schaffen.

Véyas Skulpturen zeichnen sich durch organische Linienführungen und eine starke räumliche Präsenz aus. Sie laden dazu ein, Material, Licht und Leere als gleichwertige Bestandteile eines Werkes wahrzunehmen. In ihrer Reduktion entfalten die Arbeiten eine stille Poesie und eröffnen dem Betrachter einen Raum für Assoziationen, Bewegung und Kontemplation. Die Verbindung von natürlicher Ursprünglichkeit und formaler Eleganz verleiht ihrem Werk eine unverwechselbare Ausdruckskraft.

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Bastian Fiala

Bastian Fiala widmet sich in seiner künstlerischen Praxis der stillen, oft unbewussten Sprache des Körpers. In seinen grossformatigen Porträts untersucht er Mikroexpressionen, Körperhaltung und emotionale Spannung – jene feinen Signale, die innere Zustände sichtbar machen, bevor sie in Worte gefasst werden können. Seine Arbeiten entstehen aus einer intensiven Beobachtung des Menschen und seiner nonverbalen Kommunikation.

Beeinflusst von Psychologie, Körpersprache und urbaner Kultur entwickelt Fiala eine zeitgenössische Bildsprache, die Nähe und Distanz zugleich erzeugt. Durch geschichtete Texturen, rohe Materialien und subtil abstrahierte Formen entstehen Werke, die zwischen Stärke und Verletzlichkeit, Kontrolle und Offenheit oszillieren. Seine Figuren wirken zugleich präsent und rätselhaft und eröffnen dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen und emotionale Resonanz.

Neben seiner Porträtmalerei beschäftigt sich Fiala mit Tiermotiven, die eine ursprünglichere Form von Präsenz verkörpern. Diese Werkgruppe steht in engem Zusammenhang mit seinem Engagement für den Schutz von Wildtieren und verbindet künstlerischen Ausdruck mit gesellschaftlicher Verantwortung. Der in Köln lebende Künstler entwickelt seine Arbeit zwischen Atelier, öffentlichem Raum und Galerie und zählt zu einer jungen Generation von Künstlern, die psychologische Tiefe mit einer klar zeitgenössischen Ästhetik verbinden.

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Yann Couëdel

Yann Couëdel bewegt sich an der Schnittstelle von Fotografie, Objektkunst und Installation. In seinen Arbeiten untersucht er die Beziehung zwischen Natur, Architektur und den Spuren menschlicher Eingriffe in die Landschaft. Ausgangspunkt seiner künstlerischen Praxis ist die Beobachtung, wie Menschen und Tiere ihre Umgebung prägen – mit dem entscheidenden Unterschied, dass menschliche Eingriffe oft dauerhaft und unumkehrbar sind.

Mit seiner Werkserie „Wild“ setzt Couëdel natürliche und industrialisierte Landschaften in einen spannungsvollen Dialog. Dabei interessiert ihn nicht nur die ökologische Dimension, sondern auch die ästhetische Kraft konstruierter Umgebungen. Durch gezielte Lichtführung, Bildkomposition und eine beinahe filmische Inszenierung entstehen Werke, die zwischen Dokumentation und Fiktion oszillieren und den Betrachter in immersive Bildwelten eintauchen lassen.

Charakteristisch für Couëdels Arbeiten ist das von ihm entwickelte Konzept der „Hyper-Fotografie“. Fotografische Bilder werden zerlegt, neu zusammengesetzt und durch reale Materialien wie Holz, Plexiglas, Spiegel, Metall oder Naturstein erweitert. Das Ergebnis sind reliefartige Werke, die die Grenzen zwischen Bild und Objekt, Realität und Illusion auflösen. Durch die aktive Bewegung des Betrachters entfalten sich immer neue Perspektiven und Wahrnehmungsebenen. So entstehen zeitgenössische Arbeiten, in denen digitale Bildwelten und handwerkliche Präzision zu einer einzigartigen visuellen Erfahrung verschmelzen.

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Fabian Lavater

Fabian Lavater schafft Bildwelten, die von Ruhe, Präsenz und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur geprägt sind. Inspiriert von Küstenlandschaften, dem Meer und offenen Horizonten entwickelt der Basler Künstler eine reduzierte, zugleich emotionale Bildsprache. Seine Werke entstehen aus dem Wunsch heraus, in einer zunehmend beschleunigten Welt Räume des Innehaltens und bewussten Erlebens zu schaffen.

Mit organischen Linien, klaren Formen und einer minimalistischen Ästhetik verdichtet Lavater komplexe Landschaften und zwischenmenschliche Momente zu universellen Bildern. Menschen erscheinen als Teil ihrer Umgebung – eingebettet in Wasser, Wind und Licht. Seine Kompositionen erzählen von Gemeinschaft, Gelassenheit und der Fähigkeit, im Augenblick präsent zu sein. Dabei entstehen Werke, die weniger konkrete Orte als vielmehr Erinnerungen, Empfindungen und innere Resonanzen sichtbar machen.


Der Künstler lebt und arbeitet zwischen Basel und Biarritz. Sein Hintergrund in nachhaltiger Entwicklung prägt seine Sicht auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die in seinem Werk als harmonisches Miteinander erscheint. Durch die Verbindung von zeitgenössischer Reduktion und poetischer Bildkraft schafft Lavater Arbeiten, die Hoffnung vermitteln und dazu einladen, die Schönheit des Einfachen neu wahrzunehmen.

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