Herbstausstellung

Anastasia Marfurt
Anastasia Marfurt (*1992) wuchs in Luzern auf und lebt und arbeitet seit 2017 in Basel. Ihre Malerei bewegt sich zwischen Abstraktion und gegenständlichen Anklängen. Organische Formen bilden einen wiederkehrenden Ausgangspunkt ihrer Arbeit.
In der Werkserie flora trägt sie leuchtende, hochpigmentierte Acryltusche in transparenten Schichten auf Baumwoll-Leinwand auf. Die Struktur des Stoffes bleibt sichtbar und wird zu einem wesentlichen Teil der Bildwirkung.
Überlagerte Farben, fliessende Flächen und klare Konturen verleihen den Arbeiten Bewegung und Tiefe. Formen, die an Blätter und Gräser erinnern, reichen stellenweise über den Bildrand hinaus und öffnen den Blick auf einen grösseren, nur angedeuteten Bildraum.

Janine Schwyzer
Janine Schwyzer wurde in Basel geboren und ist dort aufgewachsen. Seit über zwanzig Jahren lebt und arbeitet sie in Luzern. Ihre künstlerische Praxis bewegt sich zwischen bildender Kunst und Musik: Sie zeichnet zu Musik und improvisiert musikalisch zu Bildern.
In ihren Arbeiten auf Papier verwendet sie unter anderem Tusche, Kohle und Aquarell. Geste, Rhythmus und Beobachtungen aus dem Alltag prägen ihren Schaffensprozess. In der Serie Notate hält sie Eindrücke in täglichen Aufzeichnungen fest.
Ihre Werke laden dazu ein, flüchtige Eindrücke bewusst wahrzunehmen. Zwischen spontaner Linie und Komposition finden sowohl die Poesie als auch die Zerbrechlichkeit des Lebens ihren Ausdruck.

Mirjam Knecht Wäger
Mirjam Knecht Wäger ist seit 1996 als freischaffende Künstlerin tätig. Farbe steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit: Sie interessiert sich für Kombinationen, die durch Harmonie, Spannung und unerwartete Begegnungen eine eigene Dynamik entwickeln.
Ihre abstrakten Bilder entstehen in einem offenen Prozess aus mehreren Schichten. Farbflächen und Spuren werden überarbeitet, verschwinden teilweise und treten an anderer Stelle wieder hervor. Asemische, gestische Linien erinnern an Schrift, ohne lesbare Worte zu bilden.
Neben den abstrakten Werken schafft sie kleinformatige Arbeiten mit Motiven aus der Tier- und Pflanzenwelt. Dabei verbindet sie eigene Fotografien mit Malerei und stimmt die Farbigkeit auf ihre abstrakten Bilder ab. So treten unterschiedliche Bildwelten miteinander in Beziehung.

Silvia Mende
Silvia Mende (*1968) beschäftigt sich seit ihrer Kindheit mit Zeichnung und Malerei. Nach gestalterischen Kursen und Weiterbildungen entwickelte sie ihre künstlerische Praxis vor allem durch die kontinuierliche Arbeit im eigenen Atelier.
Ihre Motive findet sie häufig im Alltag und in der Natur: Landschaften, Wälder, Pflanzen und Tiere werden zum Ausgangspunkt ihrer Gemälde. Beobachtete Augenblicke übersetzt sie in eine persönliche Bildsprache, in der Farbe und Atmosphäre eine wichtige Rolle spielen.
Silvia Mende arbeitet mit Pinseln, Schwämmen und Malmessern, um unterschiedliche Oberflächen und Strukturen entstehen zu lassen. In ihren botanischen Bildern richtet sie den Blick auf Formen und Details der Pflanzenwelt; ihre Tierdarstellungen entstehen aus genauer Beobachtung.
