Spring Glow

Allison Zurfluh
Allison Zurfluh versteht Malerei als einen Prozess der Verbindung zwischen Mensch, Material und Landschaft. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind Farbe, Struktur und Rhythmus zentrale Elemente, aus denen sich schichtartige Bildräume entwickeln, die an natürliche Prozesse erinnern. Ihre Kompositionen entstehen aus einem sensiblen Zusammenspiel von Intuition und Erfahrung, in dem sich Bewegung, Zeit und Erinnerung einschreiben.
Ihre Werke sind inspiriert von den Lagunenlandschaften Venedigs, deren fragile Ökosysteme sie in vielschichtige, horizontale Farbfelder übersetzt. Durch die Verwendung von Öl auf roher Jute und Leinen entsteht eine unmittelbare Nähe zum Organischen Oberflächen, die an Erde, Sedimente oder Wasser erinnern. Die Bilder wirken zugleich ruhig und dynamisch und laden die Betrachtenden dazu ein, in einen meditativen Dialog mit Natur, Raum und innerer Wahrnehmung zu treten.
Allison Zurfluh lebt und arbeitet zwischen der Schweiz und Venedig. Als Artist in Residence auf der Isola Santa Cristina vertieft sie ihre Auseinandersetzung mit nachhaltigen Lebensweisen und traditionellen Praktiken im Einklang mit der Natur. Ihre Arbeiten wurden international in Einzel- und Gruppenausstellungen präsentiert und befinden sich in privaten Sammlungen.

Petra Langer
Petra Langer versteht Malerei als einen kontinuierlichen Prozess der Auseinandersetzung mit Wahrnehmung, Raum und Ausdruck. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Beobachtung von Formen, Strukturen und Stimmungen, die sie in eine reduzierte, zugleich vielschichtige Bildsprache überführt. In ihren Arbeiten entstehen Spannungsfelder zwischen Fläche und Tiefe, zwischen Ruhe und Bewegung.
Ihre Werke zeichnen sich durch eine klare, konzentrierte Formensprache aus, in der sich malerische Intuition und kompositorische Präzision verbinden. Schichtungen, Überlagerungen und subtile Farbnuancen eröffnen Bildräume, die sowohl strukturiert als auch offen wirken und den Betrachtenden Raum für eigene Assoziationen lassen.
Petra Langer, geboren 1967 in Hamburg, lebt und arbeitet in Inzlingen nahe Basel. Sie studierte Malerei und Kunstpädagogik und war über viele Jahre sowohl künstlerisch als auch pädagogisch tätig. Ihr Werk entwickelte sich parallel zu ihrer Lehrtätigkeit und wurde in zahlreichen Einzel und Gruppenausstellungen in Deutschland und der Schweiz gezeigt. Seit 2023 widmet sie sich verstärkt ihrer freien künstlerischen Praxis und vertieft ihren Ansatz durch Weiterbildungen, unter anderem an der Visual Art School Basel.

Sandra Plaar
Sandra Plaar versteht Malerei als einen Prozess der inneren Klärung und Transformation. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind intuitive Impulse Farbe, Bewegung und Material, aus denen sich vielschichtige Bildräume entwickeln. In einem offenen Dialog zwischen Kontrolle und Loslassen entstehen Schichtungen, Überlagerungen und Spuren, die den Entstehungsprozess sichtbar machen und eine besondere Tiefe erzeugen.
Ihre Werke bewegen sich zwischen Verletzlichkeit und Kraft. Brüche, Risse und Verdichtungen werden zu zentralen Elementen ihrer Bildsprache und verweisen auf Übergänge, Wandlung und innere Prozesse. Die Arbeiten laden dazu ein, innezuhalten, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und sich mit dem auseinanderzusetzen, was unter der Oberfläche liegt ein Raum für Selbstbegegnung und Neuorientierung.
Sandra Plaar lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin mit Schwerpunkt auf Mixed Media und Enkaustik. Ihre künstlerische Praxis ist geprägt von einer intensiven Auseinandersetzung mit persönlichen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen. Nach einem ursprünglichen Weg in der Rechtswissenschaft führten prägende Lebenserfahrungen zu einer Neuorientierung hin zur Kunst, Kunsttherapie und Lehre. Ihre Werke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt und befinden sich in privaten Sammlungen im In- und Ausland.

Lovis Moos
Lovis Moos versteht Malerei als ein Medium der Reduktion und der emotionalen Klarheit. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind Farbe und Form einfache, bewusst gewählte Elemente, aus denen sich ruhige, zugleich kraftvolle Bildkompositionen entwickeln. Ihre Werke entstehen aus einem intuitiven Prozess, in dem sich Leichtigkeit und bewusste Setzung miteinander verbinden.
Ihre Malerei zeichnet sich durch leuchtende, intensive Farbflächen und eine reduzierte Formensprache aus. Dabei entstehen Bildräume, die eine besondere Ruhe ausstrahlen und zugleich von innerer Bewegung geprägt sind. Themen wie Hoffnung, Balance und positive Energie stehen im Zentrum ihrer Arbeit und laden die Betrachtenden dazu ein, innezuhalten und Momente der Kontemplation zu erleben.
In ihrer Serie „Vertical Horizon“ hinterfragt Lovis Moos die gewohnte Wahrnehmung von Landschaft und Orientierung. Durch die Drehung des Horizonts entsteht eine neue Perspektive auf eine Welt, die aus dem Gleichgewicht geraten scheint jedoch nicht ohne Hoffnung. Ihre Arbeiten eröffnen damit einen visuellen Raum zwischen Unsicherheit und Zuversicht und spiegeln die Möglichkeit von Veränderung und Neubeginn.
Lovis Moos wurde 1983 in Melbourne geboren und lebt und arbeitet heute in Bern. Ihre Werke entstehen unter anderem auf recyceltem Holz und verbinden eine klare ästhetische Sprache mit einem bewussten Umgang mit Material und Umwelt. Sie stellte international aus und ist in privaten Sammlungen vertreten.
