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Carmen Belean: Songs of Innocence

wir freuen uns sehr, Sie zur Einzelausstellung der Künstlerin Carmen Belean einzuladen, die wir am Donnerstag, den 19. März 2026, ab 17:00 Uhr gemeinsam mit unserer Gruppenausstellung "Spring Glow" mit einer Vernissage eröffnen.

 

Unter dem Titel "Songs of Innocence" widmet sich Carmen Belean sensiblen Momenten der Wahrnehmung und Emotion. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen Fragilität und Ausdruckskraft und eröffnen poetische Bildräume, die zum Innehalten und zur persönlichen Interpretation einladen. Durch eine feine Balance von Form, Farbe und Atmosphäre entstehen Werke, die eine besondere Ruhe und Tiefe ausstrahlen.

 

Die Künstlerin wird zur Vernissage persönlich anwesend sein, um Ihnen ihr künstlerisches Schaffen näherzubringen.

 

Parallel dazu zeigen wir in der Gruppenausstellung "Spring Glow" Arbeiten von Allison Zurfluh, Sandra Plaar, Petra Langer und Lovis Moos.

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Solo show in der Galerie

 

Die Künstlerin Carmen Belean

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Carmen Belean versteht Malerei als einen Raum der Wahrnehmung, in dem sich Erinnerung, Natur und subjektive Erfahrung überlagern. In ihrer Einzelausstellung Songs of Innocence entfaltet sie eine Bildwelt, die weniger von narrativen oder gesellschaftspolitischen Fragestellungen getragen wird, sondern vielmehr von einer poetischen, sinnlichen Annäherung an die Welt. Ihre Arbeiten entstehen aus dem Wunsch heraus, eine unmittelbare Verbindung zwischen Mensch und Natur erfahrbar zu machen eine Haltung, die an romantische Vorstellungen von Wahrnehmung und Innerlichkeit anknüpft.

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Im Zentrum der Ausstellung stehen Landschaften, die zugleich als mentale Räume lesbar sind. Pools, Gärten und vegetative Szenerien werden zu Bühnen für stille, intime Momente weiblicher Präsenz. Die dargestellten Figuren erscheinen ungestellt und frei von Inszenierung  nicht als Objekte eines Blicks, sondern als eigenständige Subjekte innerhalb ihrer Umgebung. Natur und Figur treten dabei in eine gleichwertige Beziehung: Beide existieren nicht als Hintergrund oder Vordergrund, sondern als untrennbare Elemente eines gemeinsamen Bildraums.

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Belean arbeitet häufig mit eigenem fotografischem Ausgangsmaterial, das sie malerisch transformiert. Dabei interessiert sie weniger das dokumentierte Ereignis als dessen Nachhall  die Erinnerung, das Gefühl, die Atmosphäre eines Moments. Ihre Kompositionen wirken wie Fragmente gelebter Zeit: eingefangen zwischen Licht und Schatten, zwischen Gegenwart und Rückblick. In diesem Spannungsfeld entsteht eine Malerei, die sich als „Bild des Geistes“ verstehen lässt  als Übersetzung äußerer Wahrnehmung in innere Erfahrung.

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Ein zentrales Element der Ausstellung ist die zeitliche Struktur der Bilder. Die Werke bewegen sich durch unterschiedliche Tageszeiten vom hellen, nahezu blendenden Licht des Mittags bis hin zu den weichen, flüchtigen Farbstimmungen der Dämmerung. Diese Übergänge erzeugen eine Atmosphäre der Schwebe, in der Zeit nicht linear verläuft, sondern als verdichteter, subjektiver Moment erfahrbar wird. Die Farbigkeit geprägt von leuchtenden Türkis, Grün und warmen Rosatönen verstärkt diese sinnliche Wahrnehmung und verleiht den Szenen eine fast musikalische Qualität.

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Der Titel Songs of Innocence, entlehnt aus dem Werk von William Blake, verweist auf ein zentrales Motiv der Ausstellung: Unschuld als Zustand der Offenheit, als ursprüngliche Verbindung zur Natur und zur eigenen Wahrnehmung. In diesem Kontext versteht Belean „Innocence“ nicht als Naivität, sondern als bewusste Rückkehr zu einem unmittelbaren, nicht rationalisierten Erleben der Welt. Jedes Bild wird dabei zu einem "Song“  einer in sich geschlossenen, poetischen Einheit, die über Farbe, Rhythmus und Komposition wirkt.

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Carmen Belean, geboren in Rumänien, lebt und arbeitet in Stuttgart. Sie promovierte in Malerei und Visueller Kunst und stellte international in Europa, den USA und Asien aus. Mit Songs of Innocence präsentiert sie eine Werkgruppe, die ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Natur, Weiblichkeit und Erinnerung auf besonders konzentrierte Weise sichtbar macht und die Betrachtenden dazu einlädt, sich auf eine leise, aber intensive Form der Wahrnehmung einzulassen.

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