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Bastian Fiala - "Restricted Expression"

wir freuen uns sehr, Sie zur Einzelausstellung des Künstlers Bastian Fiala einzuladen, die wir am Donnerstag, den 5. Februar 2026, ab 17:00 Uhr gemeinsam mit unserer Gruppenausstellung "Contemporary Talents" mit einer Vernissage eröffnen.

 

Unter dem Titel "Restricted Expression" beschäftigt sich Bastian Fiala mit Ausdrucksformen jenseits von Sprache. Seine Arbeiten fokussieren flüchtige Zustände von Präsenz, Blick, Mimik und Körpersprache Momente, in denen Emotion nicht festgelegt, sondern angedeutet wird. Durch bewusste Eingriffe der Begrenzung verdichtet sich der Ausdruck, wird konzentrierter und intensiver. Kommunikation entsteht hier im Nonverbalen, in einem Bereich, der universell lesbar ist und verbindet.

 

Der Künstler wird zur Vernissage persönlich anwesend sein, um Ihnen sein künstlerisches Schaffen näherzubringen.

 

Parallel dazu zeigen wir in der Gruppenausstellung "Contemporary Talents" Arbeiten von Eunjin Kim, Sina Faccioli, Raffaella Bruzzi sowie Fotografien von Denisse Dounce.

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Solo show in der Galerie

 

der Künstler

Presence speaks before we do.

Bastian Fiala ist ein zeitgenössischer deutscher Künstler, dessen Arbeit sich auf die nonverbale Sprache des menschlichen Körpers konzentriert. Bekannt für seine grossformatigen Porträts, die Mikroexpressionen, Haltung und emotionale Spannung erforschen, untersucht Fiala jene Momente, in denen Präsenz mehr ausdrückt als Worte. Parallel dazu entwickelte er eine zweite Werkserie mit Tierdarstellungen, die seinem Engagement für Natur- und Artenschutz gewidmet ist.

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Geboren in Süddeutschland und fernab klassischer Kunstinstitutionen aufgewachsen, entwickelte Fiala schon früh ein ausgeprägtes Interesse an nonverbaler Kommunikation. Beeinflusst von Psychologie, Strassenkultur sowie Studien zu Körpersprache und Mikroexpressionen, beobachtete er Menschen lange bevor er begann zu malen – wie Gedanken sich in Schultern einschreiben, wie Stille ein Gesicht verändert, wie der Körper offenbart, was Sprache oft verbirgt. Diese Beobachtungen bilden das konzeptuelle Fundament seiner künstlerischen Praxis.

Bevor er sich vollständig der Kunst widmete, folgte Fiala zunächst einem vermeintlich sicheren, pragmatischen Berufsweg. Der Verlust seiner Arbeitsstelle im Alter von zwanzig Jahren wurde zum Wendepunkt und führte ihn zu einer eigenständigen, selbst initiierten künstlerischen Laufbahn. Seine erste Pop-up-Ausstellung verkaufte über zwanzig Werke und markierte den Beginn einer kontinuierlich wachsenden Dynamik.

Ein zentraler Bestandteil seiner Praxis ist der offene Umgang mit dem Entstehungsprozess. Über soziale Medien teilt Fiala nicht nur fertige Arbeiten, sondern auch den körperlichen, rohen Akt des Malens. Seine Kanäle fungieren als offenes Atelier, in dem Materialität, Massstab, Emotion und Entwicklung sichtbar werden. Diese direkte Verbindung ermöglichte ihm eine internationale Reichweite und den Aufbau einer unabhängigen Sammlerschaft.

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Im Mittelpunkt seiner Porträts steht der Zustand vor der Sprache – der psychologische Moment, in dem Ausdruck noch nicht benannt ist. Durch Schichtungen, rohe Materialien und subtil abstrahierte Formen verdichtet Fiala innere und äussere Zustände: Spannung und Ruhe, Stärke und Fragilität, Verankerung und Unruhe, eingeschrieben in Haltung und Blick.

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Die Tierarbeiten bilden einen bewussten Gegenpol: Sie thematisieren eine andere Form von Präsenz – instinktiv, unmittelbar, geerdet. Diese Werkserie ist eng mit Fialas persönlichem Engagement für den Schutz von Wildtieren verbunden; ein Teil der Erlöse fliesst in Naturschutzprojekte und erweitert seine künstlerische Praxis um eine ökologische Dimension.

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In den letzten Jahren stellte Bastian Fiala international aus, unter anderem in Portugal, auf der ArtBeat Fair in Lissabon, in Porto sowie im Umfeld von Basel und weiteren europäischen Kunstzentren. Er arbeitet heute zwischen zwei Ateliers im Schwarzwald und in Köln und entwickelt kontinuierlich eine Praxis, die auf Beobachtung, psychologischer Tiefe und einer klaren zeitgenössischen Haltung basiert.

Presence speaks before we do lädt dazu ein, Kommunikation dort wahrzunehmen, wo sie ohne Sprache entsteht – im Körper, in der Haltung, im Moment vor der Benennung. Eine Ausstellung über das Sichtbarwerden des Unausgesprochenen.

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